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Altersarmut bei Mini-Jobbern



Re: Altersarmut bei Mini-Jobbern

BeitragAutor: Kirschkern » Do 4. Apr 2013, 18:15

In Bildung zu investieren finde ich auch gut. Aber hat man davon wirklich etwas?
Aber bin im Moment auch ein wenig träge und vielleicht suche ich auch irgendwie den "schwarzen Peter",
damit ich einen Grund habe, nichts zu tun. ;)

Wenn ich überlege was ich in den vergangenen Semester alles gelernt und gewusst habe... irgendwie, wenn ich ehrlich bin,
vergisst man das auch schnell wieder. Ich frage mich, was wirklich gute Bildung ist und was sie ausmacht.
Kirschkern


 
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Re: Altersarmut bei Mini-Jobbern

BeitragAutor: Quo Vadis? » Do 4. Apr 2013, 19:10

Kirschkern hat geschrieben:Ich frage mich, was wirklich gute Bildung ist und was sie ausmacht.


Ich finde es schwer "gute Bildung" auf irgendeinen Nenner zu bringen. Dafür gibt es einfach zu viele Möglichkeiten sich zu bilden und weiter zu entwickeln. Denn eigentlich ist nur das entscheidend, was man daraus macht. Dabei führen ganz viele Wege zum Ziel - und das ist nicht unbedingt das Abitur, oder ein Studium. Ich sag jetzt mal - die Wege sind genauso individuell, wie die Ziele, die man selbst verfolgt. - Was widerum aber auch bedeutet, dass der beste Weg nicht unbedingt auch den gewünschten Erfolg bringt, wenn man es nicht versteht, seine erworbenen Kenntnisse auch einzusetzen, bzw. das Gesamtbild nicht passt.

Daher mag ich es auf den Punkt bringen: Man sollte sich ganz ehrlich fragen, was einen interessiert und wo man seine persönlichen Stärken sieht. Diese sollte man mit Bildung unterstützen und sich dann auch die Nischen suchen, wo man diese Kenntnisse auch einbringen kann. Denn ungenutzes Wissen ist tatsächlich extrem flüchtig. Aber richtig eingesetzt, lohnt sich gute Bildung in jedem Fall - ganz egal, in welchem Bereich man sich weitergebildet hat.

Leider zeigt die Praxis, dass sich erschreckend wenig Menschen Gedanken über ihre eigenen Ziele machen, sich mit ihren persönliche Stärken noch nie auseinandergesetzt haben und eigentlich völlig planlos in eine Ausbildung/ Studium stolpern, ohne sich wirklich zu informieren, was man daraus machen kann. Ich nehme mich da nicht aus, habe selbst viele Jahre damit zugebracht, einfach nur Geld zu verdienen, egal mit was - heute denke ich anders darüber und mus sagen, dass ich es mir hätte auch einfacher machen können, wenn ich mir die richtigen Fragen früher gestellt hätte. :fg:

LG,
Q.V.
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Re: Altersarmut bei Mini-Jobbern

BeitragAutor: Kirschkern » Fr 5. Apr 2013, 00:47

Ich finde es schwer "gute Bildung" auf irgendeinen Nenner zu bringen. Dafür gibt es einfach zu viele Möglichkeiten sich zu bilden und weiter zu entwickeln. Denn eigentlich ist nur das entscheidend, was man daraus macht. Dabei führen ganz viele Wege zum Ziel - und das ist nicht unbedingt das Abitur, oder ein Studium.


Es stimmt zwar, dass viele Wege zum Ziel führen.. aber, da kommt es eben auch auf das Ziel an sich an. Es gibt viele Berufe, da kommt man einfach ohne Studium nicht ran und da finde ich eigentlich schon, dass gar nicht unbedingt die Kompetenz in erster Linie gefragt ist, sondern der Abschluss.

Leider zeigt die Praxis, dass sich erschreckend wenig Menschen Gedanken über ihre eigenen Ziele machen, sich mit ihren persönliche Stärken noch nie auseinandergesetzt haben und eigentlich völlig planlos in eine Ausbildung/ Studium stolpern, ohne sich wirklich zu informieren, was man daraus machen kann.


Ja, natürlich klingt in der Therorie klasse ;) aber der Mensch ist doch auch kein statisches Wesen. Der Mensch verändert sich - und seine Interessen können sich auch ändern, ist ja auch entwicklungsmäßig bedingt. Was dann? Da kann man sich schon mal gehörig verrennen... und da bietet das Bildungssystem eigentlich keine großen Sprünge, imo.

Ich nehme mich da nicht aus, habe selbst viele Jahre damit zugebracht, einfach nur Geld zu verdienen, egal mit was - heute denke ich anders darüber und mus sagen, dass ich es mir hätte auch einfacher machen können, wenn ich mir die richtigen Fragen früher gestellt hätte


Was glaubst du, hättest du anders gemacht, wenn du dir gleich die richtigen Fragen gestellt hättest?

Ich weiß nicht, ich finde das ein bisschen schwierig zu sagen.. für mich gab es in jedem Alter auch andere Fragen, und die Fragen, die ich mir heute stelle, sind ja auch die Fragen, die ich ohne mein früheres Ich vielleicht gar nicht stellen würde. Verstehst du, was ich meine?
Kirschkern


 
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